Gäs­te­buch

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3 Ein­trä­ge
Anja Knuth Anja Knuth aus Ostsee-Seminar schrieb am 2. Novem­ber 2021 um 19:44
Vom „bösen alten Mann“ zum didak­ti­schen Semi­nar­lei­ter Wer ein 3‑Ta­ges-Ost­see-Semi­nar bei Ger­not Sie­ger bucht, kann schon mal 3 Tage mit Höhen und Tie­fen UND Erstau­nen durch­le­ben. Ich bin als Päd­ago­gin, Hun­de­trai­ne­rin mit eige­ner Hun­de­schu­le und lang­jäh­ri­ges, ehe­ma­li­ges Mit­glied in der Ret­tungs­hun­de­staf­fel bestimmt kein unbe­schrie­be­nes Blatt bezüg­lich Semi­na­re und unter­schied­li­che Trai­nings- und Lehr­me­tho­den. Doch selbst mich hat das 3‑tägige Semi­nar in den Stru­del von Tie­fen, Erstau­nen und Höhen gebracht. Ja, ich weiß: Die oben ange­führ­te Rei­hen­fol­ge habe ich nun umge­stellt. Das hat auch einen Grund! Am ers­ten Tag, der gefühls­mä­ßig tie­fe Tag, ver­lief ent­spre­chend. Zumin­dest dach­te ich es. Ich kam also mit mei­nem alten, ehe­ma­li­gen Flä­chen­such­hund, einem Kan­gal, zum Semi­nar. Wäh­rend des Trai­lens muss man, sofern man kei­nen rich­ti­gen Bock­mist fabri­ziert, kei­ne Hil­fe, Lob oder Ähn­li­ches von Ger­not, dem bösen alten Mann, erwar­ten. Nein, ganz im Gegen­teil! Fra­gen, die einem als Hun­de­füh­rer aus dem Kon­zept brin­gen. Ver­hal­tens­wei­sen, sei­tens des bösen alten Man­nes, die den Hun­de­füh­rer ver­un­si­chern. Und wenn dann die­se „Bos­haf­tig­kei­ten“ ihren Zweck erfüllt haben, ja dann kom­men am Ego krat­zen­de Sprü­che. Denn schließ­lich glaubt man ab einer bestimm­ten Vor­er­fah­rung ja, zumin­dest sich nicht ganz sooooo däm­lich anzu­stel­len. Die Ego krat­zen­den Sprü­che nagen aber gewal­tig und eine Auf­lö­sung, was die „Bos­haf­tig­keit“ soll, kommt nicht. Am Ende des ers­ten Tages ist der Semi­nar­lei­ter, gemäß einem sei­ner T‑Shirts auf einem Foto, der böse alte Mann, bei dem man nie wie­der ein Semi­nar buchen wird. Dazu kommt in dem Moment das Bewusst­sein, dass man noch 2 wei­te­re Tage mit dem A… aus­hal­ten muss, denn das Semi­nar ist ja schließ­lich gebucht und bezahlt. Naja, die Krö­te schluckt man dann schwe­ren Her­zens, denn es schla­gen ja nicht nur die Semi­nar­kos­ten zu Buche, son­dern auch die Fahrt­kos­ten zur Ost­see. Am zwei­ten Tag, ange­reist mit mei­nem zwei­ten Hund, hat­te ich das „Glück“, dass mei­ne Kan­gal­hün­din ihren Trail­dienst kom­plett ver­wei­gert hat. War­um nun Glück? Ist doch blöd, wenn man ein Semi­nar gebucht hat und kann den eige­nen Hund nicht arbei­ten. Ja, das ist in der Tat eigent­lich super schlecht, aber so hat­te ich Gele­gen­heit mich mehr auf Ger­not, dem bösen alten Mann, und sei­ne Lehr­me­tho­de zu kon­zen­trie­ren. Im Beob­ach­tungs­pos­ten bekommt man ganz ande­re Ein­blick, als wenn man sich auf sei­nen Hund kon­zen­triert und über die gemach­ten „Feh­ler“ phi­lo­so­phiert. Erst dann fällt einem auf, dass die am Vor­tag emp­fun­de­nen „Bos­haf­tig­kei­ten“ durch­aus Sinn und Zweck haben. Erst dann denkt man tief­grün­dig über die Feh­ler nach und erkennt, dass man eigent­lich nur einen ein­zi­gen gemacht hat: Sei­nem Hund nicht ver­traut. War­um konn­te man sonst ver­un­si­chert wer­den? Erkennt man das, ist man einen gehö­ri­gen Schritt im Trai­len wei­ter und das nur durch den bösen alten Mann. Am Tag drei reis­te ich erneut mit mei­nem Kan­gal­rü­den und einem ver­än­der­ten Bewusst­sein an. Trotz­dem schaff­te der böse alte Mann es erneut mich zu beein­flus­sen, jedoch muss­te er sich nun mehr anstren­gen. Fazit vom Semi­nar: Der böse alte Mann ist gar nicht böse, son­dern ein Didakt. Ist es nicht Sinn und Zweck, dass einem ein Semi­nar fach­lich wei­ter bringt? Durch­schaut man die Lehr­me­tho­den, kommt man genau zu die­sem Ergeb­nis. Ich weiß nicht, ob ich auch zu die­sem Ergeb­nis gekom­men wäre, wenn mei­ne Hün­din nicht den Dienst ver­wei­gert hät­te. Es soll­te wohl so sein. Trotz­dem wäre ein klei­ner Wink mit dem sprich­wört­li­chen Zaun­pfahl am Ende des ers­ten Tages schön gewe­sen. Ich könn­te mir vor­stel­len, mir geht es nicht allei­ne so. Ande­re haben aber viel­leicht nicht das Glück den Beob­ach­tungs­pos­ten ein­neh­men zu kön­nen und kom­men ent­spre­chend zu einem fal­schen Fazit. Es wäre sehr scha­de, eigent­lich gute Hun­de­füh­rer so zu ver­un­si­chern, dass sie im schlimms­ten Fall die Arbeit auf­ge­ben. Aber selbst die­se Kri­tik hat sich der doch nicht böse alte Mann, nach eige­ner Nach­fra­ge, ange­hört, um sich und sei­ne Semi­na­re wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Also eine durch­aus offe­ne, kri­tik­fä­hi­ge Per­sön­lich­keit, der ich in wei­te­ren Semi­na­ren auf den Sen­kel gehen werde. 
Friedhelm Giesler Fried­helm Giesler aus Siegen schrieb am 3. Okto­ber 2021 um 18:27
Hal­lo ihr Lie­ben, es war ein tol­les Wochen­en­de mit Euch.Wir haben viel gelernt und freu­en uns auf das nächs­te mal 
Annika & Carsten Anni­ka & Carsten schrieb am 15. Janu­ar 2021 um 19:44
Name des Hun­des: Die­go, Cono & Jari Hal­lo Ger­not, ein wenig ist es nun schon her, dass Anni­ka und ich unse­re Trai­ner­aus­bil­dung erfolg­reich bei Dir abge­schlos­sen haben. Ich muss geste­hen, wir wur­den oft­mals von Dir über­rascht und Du hast eine ganz beson­de­re Art, dein Wis­sen an ande­re wei­ter zu geben. Wer auf viel Pra­xis steht (so wie wir!) und “lear­nin by doing” favo­ri­siert, ist bei Dir bes­tens auf­ge­ho­ben. Alle theo­re­ti­schen Din­ge wur­den bei rea­len Situa­tio­nen und bei pas­sen­den Gele­gen­hei­ten ange­spro­chen und ver­mit­telt. Das erleich­tert das Ler­nen unge­mein. Wir sind froh, bei Dir unse­ren lan­gen Weg begon­nen zu haben und hof­fen, dass auch nach dem Ende der offi­zi­el­len Aus­bil­dung der gemein­sa­me Weg noch wei­ter­geht. Wir mögen dei­ne direk­te Art, ohne Geschwa­fel und “Drum­her­um-Rede­rei”. Was gut ist, ist halt gut und was schlecht ist, ist halt schlecht! So schnell kann uns nun nichts mehr scho­cken! Es grü­ßen aus Min­den Anni­ka & Carsten